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TU Berlin

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Umlegung und Vergleich verschiedener Verkehrsnachfragen des Güter- und Wirtschaftsverkehrs in Berlin und Brandenburg
Zitatschlüssel Spatzig2011Sa
Autor Spatzig, A.
Jahr 2011
Adresse Berlin, Germany
Monat oct
Wie herausgegeben Master Thesis, TU Berlin, Institute for Land and Sea Transport Systems
Schule TU Berlin, Institute for Land and Sea Transport Systems
Zusammenfassung Mit der weiterhin zunehmenden Wirtschaftsleistung der Europäischen Union wächst gleichzeitig das Transportaufkommen. Trotz des Einbruchs der Transportnachfrage durch die globale Wirtschaftskrise 2009 hat das Wachstum des Straßengüterverkehrs seit 2010 wieder stark zugenommen. Aufgrund des sehr gut ausgebauten Straßennetzes und der zentralen Lage in Europa schlägt sich dies besonders auf den Autobahnen und Bundesstraßen in Deutschland nieder (1) (2). Um der wachsenden Nachfrage auch in Zukunft genügend Kapazitäten bereit zu stellen und gleichzeitig die Umweltbelastungen zu minimieren, ist neben neuen Entwicklungen der Kraftfahrzeugindustrie, der Optimierung von Logistikketten und anderen Faktoren auch eine gute Verkehrsplanung notwendig. Die Planung und Umsetzung von neuen Verkehrswegen muss bestehende Engpässe effizient beseitigen und gezielt neue Infrastruktur zur Verfügung stellen. Dabei ist die Kosten-Nutzen-Relation immer ein Hauptkriterium für die Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen. Bei der Planung neuer Verkehrsprojekte werden unter anderem Verkehrssimulationen durchgeführt, um den volkswirtschaftlichen Nutzen, sowie deren Einfluss auf die Umwelt zu ermitteln und darzustellen. Für eine wirklichkeitsnahe Verkehrssimulation sind neben einem modellierten Verkehrsnetz vor allem fundierte und aktuelle verkehrsstatistische Daten, sowie Prognosen zur zukünftigen Entwicklung Voraussetzung. Des Weiteren spielen geeignete Rechenmodelle, die das Verhalten der Verkehrsteilnehmer simulieren, eine wichtige Rolle. Aus den statistischen Daten, bzw. Prognosen werden Nachfragen erstellt, welche Informationen darüber enthalten wo Verkehr erzeugt, d.h. in das gegebene Verkehrsnetz eingespeist wird und wo er es wieder verlässt. Mithilfe der Rechenmodelle lassen sich die Umfragen auf dem Verkehrsnetz umlegen und die Ergebnisse analysieren. Die Qualität dieser Ergebnisse hängt nicht zuletzt von den verfügbaren Daten für Netz und Nachfrage ab. Ziel dieser Arbeit ist es, mehrere Nachfragen für eine Region auf einem Netz umzulegen und anhand geeigneter Kriterien miteinander zu vergleichen. Die gegebenen Daten umfassen Güterverkehrsnachfragen aus verschiedenen Quellen, sowie das Verkehrsnetz Europas. Für die Berechnung der Umlegung soll die Verkehrsplanungssoftware VISUM verwendet werden. Eine Hauptaufgabe ist es deshalb die Daten zu analysieren und für eine Verwendung in VISUM aufzubereiten. Anschließend soll die Umlegung und Auswertung der Ergebnisse erfolgen. Die geographische Ausdehnung der Güterverkehrsnachfragen ist unterschiedlich. Deshalb wird die Auswertung auf die Region Berlin-Brandenburg begrenzt. Darüber hinaus beschränkt sich die Arbeit ausschließlich auf den Straßengüterverkehr und Teile des Wirtschaftsverkehrs. Personenverkehr, sowie die Nachfrage anderer Verkehrsträger sind nicht Bestandteil der Untersuchung. Eine ausführliche Beschreibung der verwendeten Anwendungen und Datenquellen erfolgt in Kapitel 2. Außerdem werden einige Konzepte der Verkehrsplanung, sowie eine Auswahl an verfügbaren Umlegungsverfahren kurz vorgestellt. In Kapitel 3 findet die detaillierte Analyse der verfügbaren Daten, sowie deren Konvertierung in das Format von VISUM statt. Es werden getroffene Annahmen vorgestellt und erklärt, wie sie die Daten nutzbar, bzw. miteinander vergleichbar machen. Im folgenden Kapitel werden die Start- und Zielorte von Fahrten einzelner Nachfragen untersucht. Mithilfe von zusätzlichen Geoinformation soll festgestellt werden, ob sich diese bestimmten Flächennutzungen zuordnen lassen. Anschließend werden in Kapitel 5 die Nachfragen auf dem Netzwerk umgelegt. Dazu wird es erforderlich einen Teil des Gesamtnetzes auszuschneiden und somit auf das Untersuchungsgebiet Berlin-Brandenburg zu reduzieren. Am Ende des Kapitels werden die Ergebnisse vorgestellt und verglichen. Abschließend erfolgt eine Diskussion der Ergebnisse, sowie eine Zusammenfassung der Arbeit.
Typ der Publikation Studienarbeit
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