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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Meinungsbild zum “Bildungsstreik” am 17. Juni 2009

erhoben in der Veranstaltung "Grundlagen der Verkehrssystemplanung und Verkehrstelematik) am 16. Juni 2009 von Prof. Dr. Kai Nagel

Verfahren:

  • Vorstellung des persönlichen Eindrucks des Dozenten (Prof.) sowie Kopie der "offiziellen" Forderungsliste in Text Dokument
  • Hinzufügung weiterer Punkte durch Wortmeldungen der Studierenden
  • Ausdruck der Liste und Ausgabe an Studierende
  • Alle Studierenden haben jeweils 10 Stimmen, die sie beliebig verteilen (auch akkumulieren) können

In [[...]] Bemerkungen, die ich nachträglich eingefügt habe, die aber m.E. notwendig sind, um die während der Veranstaltung aufgeschriebenen Inhalte richtig zu verstehen.

Meine erste Interpretation:

  • Bzgl. Diplom vs. Master "brennt" es. Ba/Ma wird generell als negative Entwicklung angesehen, allerdings zeigt das Beispiel "Verkehrswesen", dass positiv gesehene Umsetzungen möglich sind. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass, im Unterschied zu vielen politischen Diskussionen, ein wesentlicher Wunsch der Studierenden vor allem so etwas wie "Planungssicherheit" wäre.
  • Qualifikation der Lehrenden sollte/muss verbessert werden (s.a. "Ressourcen").
  • Studiengebühren sind in einem Maße unbeliebt, dass man sich wirklich fragen muss, ob das ein sinnvoller Weg ist. (Das Design der Befragung erlaubte allerdings auch keine positiven Aussagen wie z.B. "Ich hätte gerne Studiengebühren, um darüber die Qualität der Lehre zu erhöhen.")
  • Ressourcen-Probleme (zu wenig Lehrende, zu große Gruppen, bauliche Maßnahmen) äußert sind nicht als "brennend", sind aber in vielen Punkten implizit enthalten (ich würde selbst "Qualifikation der Lehrenden" z.T. hier drunter fassen - nicht genug Zeit). Allerdings ist der Punkt auch zwiespältig, weil gleichzeitig der Eindruck falschen Mitteleinsatzes stark verbreitet ist (und auch hier fällt "Qualifikation der Lehrenden" drunter).
  • Eine verhältnismäßig unaufwändige Info-Veranstaltung zu Beginn eines jeden Semesters würde als starke Verbesserung empfunden.
  • Bessere Koordination wird angemahnt.


Gewichtung
Inhalt
54

Master [[statt Bachelor]] als Regelabschluss in Ingenieurwissenschaften (genug Kapazitäten schaffen; Vergleichbarkeit der Noten [[zwischen Unis/Studiengängen]] schaffen; dafür sorgen, dass es wenigstens innerhalb der Institution eine Art "Normalfall" ist, und nicht die internen Studierenden durch externe mit besseren Noten verdrängt werden)
41

Lehrende mehr qualifizieren für Lehre (alle Niveaus)
35

die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit von Bildung!
34.5

Lehre: kleinere Übungsgruppen (150 sind zu viel; Vorführung von PPT-Folien ersetzt keine Interaktion)
32

Mehr Info insbes. zu Beginn jeden Semesters. Auch: [[Erläuterung der unterschiedlichen]] Möglichkeiten, die man hat. Bsp: Wie werden Bachelorarbeiten durchgeführt; Prüfungsamt nicht hilfreich. [[Sicherstellung der Konsistenz von Informationen]]
27

die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau! Dazu sind in den nächsten drei Jahren mindestens 8.000 Professuren, 4.000 Mittelbaustellen und 10.000 Tutor_innenstellen neu zu schaffen!
26

Mehr Kommunikation/Abstimmung zwischen Fachgebieten bzgl. Kapazitäten (große Stud.Zahlen im Semester n bedeuten große Stud.Zahlen in Semester n+1). Techn. Lösungen (z.B. frühe Anmeldemögl.) nutzen.
22

Sinnvollerer Mitteleinsatz (Fassadensanierung; Eindruck der Über-Sanierung, wenn sie denn stattfindet)
20

Verbesserung der Räume/techn. Einrichtungen, vielleicht sogar :) Toiletten.
15

Flexible Umsetzung des Bachelors wie z.B. im Verkehrswesen erfolgt.
13

die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung im Studium!
12

die Förderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung!
11

die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss in den Ingenieurwissenschaften!
10

Anwesenheits-Pflicht wird als problematisch angesehen (z.B. wegen Krankheit).
08

das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung!
08

die tatsächliche Umsetzung der Mobilität zwischen den Hochschulen!
07

die finanzielle Unabhängigkeit der Studierenden - ohne Kredite!
06

den Abbau von Zulassungsbeschränkungen durch den Ausbau von Studienplätzen!
06

die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem, u.a. durch Viertelparität in den Hochschulgremien!
06

Wenigstens sollten die Räume groß genug sein.
05

den Abbau von wirtschaftlichen Zwängen im Bildungsbereich!
05

die Einheit von Forschung und Lehre statt der Exzellenzinitiative!
03.5

Weniger Leute in Veranstaltungen.
03

Stärkere Einbindung der Sozialwissenschaften/Soziologie in Forschung und Lehre (Rückkopplung auf Technik-Entwick.)
02

die Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich!
01

die Abschaffung jeglicher Diskriminierung, auch in ihrer institutionalisierten Form gegenüber ausländischen Studierenden!
01

die Einführung verfasster Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesländern!
01

die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss!
00

die Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte!

Zusatzinformationen / Extras